Führerschein mit 17

Jugendliche durchlaufen in Deutschland eine Fahrausbildung auf höchstem Niveau. Im Alltagsverkehr wird von ihnen aber eine Perfektion gefordert, die sie noch nicht haben können. Hier erleben die jungen Fahrer viele Situationen mit denen sie allein noch überfordert sind. Zur geringen Fahrerfahrung kommt noch ihre Jugendlichkeit hinzu, so dass junge Fahrer ein wesentlich höheres Risiko aufweisen, im Straßenverkehr zu verunglücken oder getötet zu werden. In den skandinavischen Ländern wurde nachgewiesen, dass eine „Lernzeitverlängerung“ das Risiko vermindern kann.

Das „Begleitete Fahren mit 17“ (BF17) soll jungen Fahranfängern die Möglichkeit geben, im Straßenverkehr praktische Erfahrungen zu sammeln. In deutschen, wie auch in europäischen Studien, wurde der positive Einfluss eines wesentlich älteren Beifahrers auf die Fahrweise der Jugendlichen festgestellt. Es wird also darauf ab,gezielt unter mäßigendem Einfluss so viel Fahrerfahrung aufzubauen, dass die ersten Alleinfahrten mit einem geringeren Einstiegsrisiko stattfinden können.

Weitere Informationen finden Sie hier: Fahrlehrerverband Baden-Württemberg